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Clara Luzia

The Ground Below

Clara Luzia nennt die Wienerin Clara Humpel ihr Bandprojekt. Auf ihrem zweiten Longplayer bezirzen sie trotz einer gewissen Melancholie mit gemütsaufhellender Opulenz. Humpel formuliert es im Lied „Bleed“ so: „No more dreams to follow, this is the age of being shallow: we smoke too much, we booze like fish, we sleep all day and wait for being rich.“ Das ist auch die richtige Portion Humor dabei. Musikalisch detailreich, verwöhnen geziertes Cello-Spiel, verspieltes Pianopluckern und bedeutungsschwere Viola-Linien. Über allem schwebt majestätisch Humpels verletzliche Stimme. Die wird sogar noch effektvoll erhöht durch einen Chor, aus dem u.a. Marilies Jagsch und Emma McGlynn angehörten. Clara Luzia war es diesmal nach mehr Power. Die neu entdeckte Freude am Energetischen zeigt sich im flotten „Queen Of The Wolves“ wie auch im poppigen „All I Wish For“, das ein wenig an die Beatles gemahnt. Gesanglich erfand sich Humpel für dieses Album eine interessante neue Methode: „Irgendwann begann ich beim Singen zu grinsen.“ Lächeln, es wirkt.
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Tracklist

  • 01. Queen Of The Wolfes
  • 02. All I Wish For
  • 03. Faces (feat. Emma McGlynn)
  • 04. I Found A Stone On The Wayside
  • 05. These Lines
  • 06. Old House For Sale
  • 07. Two Of Them
  • 08. Headlong
  • 09. Bleed
  • 10. The Gardener Of The Ground Below
  • 11. Tired City
  • 12. Here Comes
  • 13. Petah Pan
  • 14. 10-legged Family

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Clara Luzia - Hörbeispiel

All I Wish For

Mit ihrem dritten Album „The Ground Below“ marschiert die Wiener Musikerin Clara Luzia nach einem intimkammerpopmusikalischen Debüt 2006 und einem melancholischen Folky-Pop-Album 2007 nun selbstbewusst und druckvoll Richtung Pop. Damit soll nicht die Anbiederung an den Mainstream erfolgen, sondern vielmehr einer allzu intimen Nabelschau ein Kontrapunkt gesetzt werden. Denn die Texte haben es nach wie vor in sich und verhandeln durchwegs kulturpessimistisch die Widersprüchlichkeiten menschlichen Daseins. Doch diesmal lässt sich dazu auch tanzen.

Clara Luzia - Video

In Österreich wurde das Album von der Presse jubelnd aufgenommen, die Präsentation von „The Ground Below“ im April dieses Jahres erfolgte im restlos ausverkauften WUK und war der Auftakt einer sehr erfolgreichen Tour durch die österreichischen Bundesländer. Für den diesjährigen „Amadeus Award“ wurde Clara Luzia in der Kategorie „Pop“ nominiert. 2008 konnte sie ihn bereits in der Kategorie FM4 Alternative Act mit nachhause nehmen.

Pressestimmen:
„Auch wenn im Pop schon alles gesagt worden ist, so gut hat es selten geklungen“ (Der Standard)
„Es ist schlicht eines der Alben im Indie-Pop Fach der letzten Jahre.“ (Der Standard– online) „Gerade jenen, denen zu ihr bisher nur ein verächtliches ‚Mädchenmusik’ eingefallen ist, werden sich schwer tun, ihre Haltung aufrecht zu erhalten: Ihnen schleudert ‚The Ground Below’ ein kräftiges ‚Schubladisier das mal!’ entgegen.“ (FM4)

Lineup

Clara Luzia: Gesang, Gitarre, Songwriting
Ines Perschy: Drums
Heidi Dokalik: Cello
Max Hauer: Klavier, Gitarre, Ukulele, Bass

Zur Website von Clara Luzia

Galerie

Der Standard FM4