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Eloui

Chasing Atoms

Die in Wien lebende Schweizerin eloui, Sängerin und Bassistin bei Ernesty International, Thalija und den Brainmanagerz hat endlich ein Soloalbum aufgenommen. Auf „Chasing Atoms“ verdichten sich bassige Electronica und Vinyl-Samples zusammen mit Ukulele und Klarinette zu fein gesponnenen Songs, deren endringlichen Vocals und präzisen Texte eine Tiefe erzeugen, in die man sich gerne hineinziehen lässt.
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Tracklist

  • 01 End Of Chapter One
  • 02 Owl On My Windowsill
  • 03 Too Loud
  • 04 Grass Stained
  • 05 Waltz For Me
  • 06 Tornado
  • 07 24 Flowers A Day
  • 08 Personal Politics
  • 09 Porcelain Queen
  • 10 Green
  • 11 Flame Retardant Heart

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eloui ist aus der Wiener Musikszene nicht mehr wegzudenken: Seit vielen Jahren spielt sie in diversen Bands, wie etwa Ernesty International, den Brainmanagerz oder Thalija Bass und Ukulele, leiht den unterschiedlichsten Musikprojekten ihre Stimme und Inspiration. Nach der Veröffentlichung einzelner Songs wie Elena oder Da neigt sich die Stunde (bei dem eloui ein Rilke Gedicht vertont hat) legt eloui nun mit ihrem Album Chasing Atoms, dessen Titel einem Song der befreundeten Band M185 entliehen wurde, ein grandioses, musikalisch zurückhaltendes Solodebut vor. Dabei ist eloui wohl das was man gemeinhin als Multiinstrumentalistin und Tausensasserin bezeichnet: Alle Instrumente wurden von ihr selbst eingespielt, die Platte in Eigenregie produziert und gemixt.

Eloui - Video

Der DIY-Stil passt Chasing Atoms recht gut. Verliebtheit ins Detail macht sich bemerkbar ohne jedoch den Zufall dabei auszuklammern. „my heart's too loud“ singt Eloui auf Too Loud - es schlägt für die durchwegs sehr beruhigten Songs auf Chasing Atoms jedoch genau in der richtigen Lautstärke. Getrieben von einer stillen Intimität verführt eloui an einen Ort der Zurückgezogenheit und der Magie. Setzt das Ort-Zeit-Kontinuum außer Kraft und veranlasst zum Zuhören und Zurücklehnen. Dieser Umstand wird hauptsächlich von der ungewöhnlichen Instrumentierung hervorgerufen: Ukulele und Akustikgitarre werden gekonnt eingesetzt, Glockenspiel, Klarinette und Tambourine verwendet. Zudem spielen field recordings bei den Songs eine große Rolle. Man hört Grillengezirpe oder auch den Klang eines Gewitters, der die von elouis Musik ausgehende Melancholie und Ruhe unterstützt. Das wichtigste und herausragendste Element sind jedoch elouis wundervolle Vocals, die sich über die 11 Songs wie eine beschützende Hülle stülpen. Durch die oft stark repetitiven Elemente im Gesang und die sich langsam aufbauenden Sounds wird die warme, vertraute Atmosphäre aufgebaut, die ganz klar die Stärke des Albums ausmacht. Mehr noch, sie ergänzen ein ideenreiches, musikalisch ausgefeiltes Erstlingswerk zu einem ausgefuchst schönem Klangkomplex mit unverwechselbarem Eigensound. (Ursula Winterauer)

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Galerie

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