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Krautschädl

GemmaGemma

Die Welser treten mit ihrem GoschnRock zum dritten Mal an, die Mundart ins neue Jahrtausend zu übersetzen und auch diesmal gelingt das eindrucksvoll. Das Songwriting ist wieder näher am Proberaum in den Katakomben des Welser Schlachthofs angesiedelt. Obschon verspielt und keinen plumpen Genre Grenzen untergeordnet, gereift und erstmals erwachsen. Mit witzigen und dennoch tiefgründigen, im Dialekt vorgetragenen Texten spielen sich Mölgie, Sonti und Plescha in das Gedächtnis der Musikliebhaber. Auch soundtechnisch hat die Band einen hörbaren Schritt nach vorne getan: natürlicher, druckvoller Triosound! Dies mag mitunter daran liegen, dass niemand Geringeres als David Bronner (Hubert von Goisern, Valerie, EAV, ...) mit der Band im Studio war, um den Songs den letzten Feinschliff zu verpassen. Die Tracks sind ganz aufregend verschieden geraten: Von schön prolligen Gitarrenbrettern bei “Herr Meier” bis hin zum superrelaxten “Donzn am Firn” zeugt das Album von der enormen Wandelbarkeit und Flexibilität der drei Musiker.
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Tracklist

  • 01. Dreg
  • 02. GemmaGemma
  • 03. Khoids Wossa
  • 04. S`Woschbredl
  • 05. Da Wödhit
  • 06. Cowboysong
  • 07. Die Zuckerseitn
  • 08. Herr Meier
  • 09. Winzerbua
  • 10. Da Hüttnhit
  • 11. Donzn am Firn
  • 12. WWL
  • 13. Zwergenlied

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Krautschädl - Hörbeispiel

Khoids Wossa

Krautschädl fangen 2002 als Schülerband im Welser Schlachthof an, miteinander Musik zu machen. Den Dreien ist dabei von Anfang an klar, wohin die Reise gehen soll: überallhin nämlich - die einzige Konstante im musikalischen Schaffen stellen die Texte, die stets in der oberösterreichischen Mundart gehalten sind, dar. Die ersten Nummern, darunter die heute noch in jedem Live-Set unentbehrlichen "Zeit zum Denga" und "Da Wein", kommen gut an und im "Hoamatlond" OÖ hat sich Krautschädl bald einen Namen erspielt. 2004 wird schließlich auch Produzent David Bronner (Hubert von Goisern, EAV) auf die Talente aufmerksam und verschafft den Jungs prompt einen Plattenvertrag bei Sony/BMG.

Die erste, selbst betitelte Platte erscheint 2004 und schafft es, ohne Airplay bei den großen Radios in Österreich und Bayern, ein breites Publikum auf die Musik von Krautschädl aufmerksam zu machen. Vor allem die folgenden Live-Performances des Trios, das sich aufgemacht hat, endlich die seit den Siebzigern im Stillstand verweilende Dialekt-Musik zu entstauben, verhelfen Krautschädl bald zu einem hohen Status unter Musikfreunden in ganz Österreich und dem bayrischen Raum.

Die Band wird, was letztendlich die schon damals stark ausgeprägte Eigenständigkeit der Musiker und ihrer Songs unterstreicht, von Kritikern mal mit den Red Hot Chili Peppers, ein anderes Mal mit den Beatles und schließlich sogar mit BAP verglichen. In den folgenden Jahren (2005/2006) spielen die Drei über 100 Konzerte in Österreich und Bayern, die sie als Live-Band endgültig als fixe musikalische Größe abseits des popmusikalischen Mainstreams etablieren.

2007 erscheint "Im Kraut": Ein Album, auf dem sich die Band etwas mehr Pop-Appeal verleiht, jedoch ohne dabei vom ursprünglichen Kurs ab zu weichen. Auch hier sind, neben durchaus radiotauglichen Herzschmerzballaden und sommerlich-schmissigen Popfetzen, beinharte Metal-Bretter und funkig-rotzige Groove-Tracks mit Rap-Einlagen zu finden. Die Jungs beschränken sich weiterhin nicht auf ein Genre, sondern bedienen sich nach Belieben am reichen Fundus der Pop- und Rockmusik der letzten Jahrzehnte.

Es folgen Gigs beim legendären Passauer Pfingst Open Air, beim Forestglade West, Tour-Supports für "Revolverheld" und "Alkbottle" und ein „Amadeus Award“-Nominierung. Insgesamt spielen Krautschädl in den kommenden Jahren über 300 Konzerte.

Jetzt stehen Krautschädl mit neuer Platte, neuem Label und einem prallen Tourplan in den Startlöchern und ja - das wird was geben.

Lineup

Mölgie: vocals, guitar
Sonti: bass
Plescha: drums

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Galerie

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