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Mel

Escape the cold

Folk-Songs als Gebot zur Stunde von Mel alias Melanie Mayr, die sich mit dem Album „Escape the Cold“ vehement gegen die zu Tode formatierte und gecastete Musikszene stemmt. Ihre musikalischen Visionen folgen dabei bisweilen kanadische Songwriter wie Joni Mitchell, Neil Young und Daniel Lanois. Spärlich die Instrumentierung, einprägsam der Gesang, gewichtig ihre weiten, schönen Songs. Fern von Aufdringlichkeit spielt Mel die akustische Gitarre, immer wieder auch die Mundharmonika, und sie singt von der bedingungslosen Liebe in „Fellow for a Lifetime“, dem Herzstück des Albums. Was den oft zerbrechlich oder brüchig wirkenden Liedern fehlt ist die Glätte und das ist auch gut so, Songs wie „California Lights“ oder das unglaubliche „I won’t let go“
könnten sonst niemals diese Tiefe, diese Dringlichkeit und diese Intimität entfalten. Die junge Songwriterin, sie begann erst im
Sommer 2007 mit dem Schreiben eigener Songs, braucht keinen Schnickschnack um aufzufallen, ihre neun Songs vom Debüt-
Album stehen für sich. Zauberhaft.
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Tracklist

  • 01. Nobody Lies
  • 02. Be Honest
  • 03. Stars
  • 04. Fellow For A Lifetime
  • 05. California Lights
  • 06. Living With Eyes Closed
  • 07. Teach
  • 08. I Won't Let Go
  • 09. Takin' Steps

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Die junge Salzburger Singer/Songwriterin Mel gehört zu den sensationellsten Newcomerinnen des letzten Jahres. Schon ihre 2008 erschienene Debüt-EP „changing“ (FreeFall Records) lies aufhorchen. Der Titelsong wurde zum Dauerbrenner auf FM4, schaffte es mühelos auf die „Soundselection, Vol. 19“. Die darauf folgende Single „Read your mind“ war mehrere Wochen in den FM4 Charts auf Platz 15 vertreten und brachte ihr sogar eine Nominierung für den FM4 Amadeus Award ein. Mittlerweile wurde „Read your Mind“ auf Österreichs geschmackvollster Singer-/Songwriter-Compilation „Between the lines“ der Vienna Singer-/Songwriter Association veröffentlicht.

Auch wenn ihr die Liebe zur Musik schon von frühen Kindesbeinen an mitgegeben wurde, begann Mel erst im Sommer 2007 mit dem Schreiben eigener Songs. Wenige Monate später gab sie ihr Live-Debüt, dem unzählige weitere Auftritte  folgen sollten. Unterstützung bekam sie dabei von The Seesaw-Mastermind Stootsie, einer Institution nicht nur der Salzburger Musikszene. Er begleitet sie als dezenter Sideman an E-Gitarre, Bass wie Wurlizer und veröffentlichte auf seinem für geschmackssichere Popperlen bekanntem Label Free Fall Records die 5-Track-EP „changing“.

Mel - Video

Auf ihrer Debüt-CD „escape the cold“ setzt Mel nun den auf „changing“ begonnen Weg mit verfeinertem Songwriting fast traumwandlerisch fort. Mit ihrer unprätentiösen aber einprägsamen Stimme zieht sie ihre Hörerschaft vom ersten Ton an gleich in ihr akustisches Universum zwischen brüchigem Folk-Pop und Westcoast-Appeal. Unterstützt wird sie dabei wieder von Stootsie. Seine mitunter auch grell verzerrten aber immer punktgenau gesetzten Strom-Gitarren-Einsprengsel verleihen den Songs zusätzliche eine gebrochene Schönheit, die fernab all zu eingängiger Kuschel-Folk-Klischees beheimatet ist. Wie Mel überhaupt mit ihrem Songwriting weniger in den bunten Sixties, als eher in den graueren, schon auch mehr in Moll getauchten Seventies zu hause zu sein scheint. Wie in den besten Songs ihrer Heroen Neil Young, Joni Mitchell, Nick Drake oder Carole King geht es auch bei Mel um eine tiefgreifende Melancholie, die den Glauben an die Liebe jedoch nie aufgeben will. 


Gemastert wurde ihr Debut übrigens in Keith Blakes Pacific Mastering Studios zu Los Angeles, wo u.a. auch schon Werken von Acts wie Crosby, Stills, Nash & Young, Joni Mitchell, Alanis Morissette, Van Dyke Parks, Brian Wilson und Neil Young der letzte Schliff verpasst wurde.

Lineup

Mel: Acoustic Guitar, Vocals, Harp
Stootsie Electric Guitar, Bass, Wurlitzer

Galerie

Der Standard FM4